Grundlagen des Brandschutzes

Für leichtentzündliches Lagergut und hoch entzündliche Flüssigkeiten sind besonders hohe Sicherheitsvorschriften gegeben. Der Gesetzgeber fordert hier zum Schutz von Mensch und Umwelt die Einhaltung strengster Brandschutzbestimmungen. Daher sollten Sie sich frühzeitig über die verschiedenen Anforderungen informieren und Massnahmen definieren, die den Brandrisiken bestmöglich vorbeugen. Sie beschäftigen sich zum ersten Mal mit dem Thema Gefahrstofflagerung und Brandschutz? Gerne geben wir Ihnen das passende Basiswissen für den Einstieg an die Hand. In unserem Praxis-Ratgeber erfahren Sie, wie Sie Brandschutzaspekte in Ihrer Gefährdungsbeurteilung berücksichtigen und welche europäischen Normen und Klassifizierungen eine Rolle spielen.



Brandschutz: Definition und wichtige Begriffe

Unter Brandschutz versteht man alle Massnahmen, die der Entstehung und Ausbreitung eines Brandes (= Feuer und Rauch) vorbeugen (vorbeugender Brandschutz) und die Rettung von Menschen und Tieren sowie wirksame Löscharbeiten bei einem Brand ermöglichen (abwehrender Brandschutz). Bei der Planung eines Gefahrstofflagers ist vor allem der vorbeugende Brandschutz zu berücksichtigen, um mögliche Brandgefahren durch die gelagerten Stoffe schon im Vorfeld zu minimieren bzw. um Massnahmen für eine wirksame Brandbekämpfung im Notfall vorzubereiten. Dabei wird zwischen baulichen, technischen und organisatorischen Massnahmen unterschieden:

Baulicher Brandschutz, z.B.

  • Einteilung in Brandabschnitte*
  • Anforderungen an Baustoffe und Bauteile
  • Feuerwiderstandsdauer
  • Sicherheitsabstände
*Ein Brandabschnitt ist ein Bereich, der im Schadenfall bestimmungsgemäss ausbrennt und somit keinen Feuerüberschlag auf andere Brandabschnitte zulassen darf
Anlagentechnischer Brandschutz, z.B.

  • Brandmeldeanlagen
  • Automatische Löschanlagen
  • Löschwasserversorgung
  • Rauch- und Wärmeabzugsanlagen
Organisatorischer Brandschutz, z.B.

  • Alarmpläne
  • Brandschutzordnung
  • Flucht- und Rettungswegpläne
  • Kennzeichnung
  • Durchführen von Übungen


Aber der Reihe nach! Um geeignete Brandschutzmassnahmen definieren und umsetzen zu können, sollten Sie erst einmal die Gefahren kennen, die in Ihrem Betrieb zu erwarten sind. Ist überhaupt mit Brandgefahren durch im Betrieb vorhandene Gefahrstoffe zu rechnen? Falls eine solche Brandgefahr besteht, wie hoch ist diese einzustufen? All das sollten Sie in Ihrer Gefährdungsbeurteilung ermitteln.


Brandgefährlich? Das zeigt Ihre Gefährdungsbeurteilung!

 

1  Informationen sammeln

Die Beurteilung der Brandgefährdung ist im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung durch eine fachkundige Person durchzuführen. Dabei sind alle relevanten Faktoren für die Entstehung, Ausbreitung und Auswirkung eines Brandes zu berücksichtigen. Gefährdungen für Beschäftigte oder andere Personen ergeben sich insbesondere aus Rauch, weiteren (toxischen) Brandfolgeprodukten, Wärme sowie dem Versagen von Bauteilen. Um einen guten Überblick zu erhalten, sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

Zu den im Betrieb vorhandenen Gefahrstoffen
Werden Tätigkeiten mit brennbaren oder oxidierenden Gefahrstoffen durchgeführt oder können brennbare bzw. oxidierende Gefahrstoffe bei Tätigkeiten entstehen oder freigesetzt werden?
Gibt es die Möglichkeit einer Substitution der Gefahrstoffe oder einer Verfahrensänderung im Verarbeitungsprozess, welche die Gefährdung minimiert?
An welchen Orten, in welchen Mengen und in welchem Zustand sind brennbare oder oxidierende Gefahrstoffe vorhanden?
Welche gefährlichen Eigenschaften haben die Gefahrstoffe, welche Brandgefährdung resultiert daraus und welche Brandfolgeprodukte sind zu erwarten?

Unser Tipp: Konsultieren Sie die Sicherheitsdatenblätter. Diese enthalten wichtige sicherheitsbezogene Informationen des Lieferanten zu den jeweiligen Stoffen. Bei der Bewertung ist zu berücksichtigen, dass abhängig vom Prüfverfahren abweichende Prüfparameter zugrunde liegen können.
Welche physikalisch-chemische Eigenschaften und sicherheitstechnische Kenngrössen haben die brennbaren Stoffe?

z. B. für Feststoffe/Stäube: Mindestzündtemperatur einer Staubschicht (Glimmtemperatur), Schwelpunkt, Selbstentzündungstemperatur, Brennzahl, Zündtemperatur
z. B. für Flüssigkeiten: Flammpunkt, Brennpunkt, Zündtemperatur
z. B. für Gase: Entzündlichkeit (Brennbarkeit), Explosionsgrenzen, Mindestzündenergie, Verbrennungsgeschwindigkeit


Zu den betrieblichen und örtlichen Gegebenheiten
Welchen Einfluss haben eingesetzte Arbeitsmittel bzw. Anlagen sowie deren Betriebsweise?
Wie wirken sich bauliche, örtliche und betriebliche Gegebenheiten sowie Arbeitsbedingungen, -organisation und -umgebung auf die Brandgefahr aus?
Gibt es mögliche Wechselwirkungen?
Wie ist die Brandgefahr unter Berücksichtigung verschiedener Betriebszustände zu beurteilen?

Dazu gehören: Normalbetrieb, In- und Ausserbetriebnahme von Anlagen oder Arbeitsmitteln, Betriebsstörungen, vorhersehbarer nicht bestimmungsgemässer Betrieb.
Gibt es Betriebszustände, die gesonderte Massnahmen erforderlich machen?

Dazu gehören: Instandhaltung (Wartung, Inspektion, Instandsetzung, Verbesserung) sowie die In- und Ausserbetriebnahme von Sicherheitseinrichtungen.
Welche Personen sind vor Ort zu erwarten und in welcher Zahl?
Sind besondere Arbeitsbedingungen (z.B. lange oder unübersichtliche Fluchtwege oder Arbeiten auf Gerüsten) zu berücksichtigen?
Wie schnell kann die Feuerwehr vor Ort sein und über welche Ausrüstung verfügt diese?
Wie sind die physikalischen Randbedingungen zu beurteilen?

z.B. Temperatur, Luftströmungen, Luftfeuchtigkeit, Raumvolumen, Raumfläche, Raumhöhe


Zu möglichen Zündquellen
Werden Arbeiten mit offener Flamme oder hohen Temperaturen durchgeführt?
Können Zündquellen durch nicht bestimmungsgemässe Betriebszustände erzeugt werden?
Existieren Einwirkungen durch elektrische, mechanische, chemische und / oder Wärmeenergie?
Wie wirksam sind die Zündquellen?


Zu genehmigungsrechtlichen und sonstigen Anforderungen
Welche bauordnungsrechtlichen Anforderungen werden hinsichtlich des vorbeugenden und abwehrenden Brandschutzes gefordert?
Sind bereits Anforderungen aus vorherigen Berichten bekannt?

z.B. aus Brandschutzgutachten, Brandschutzkonzepten gemäss der Baugenehmigung, Gefährdungsbeurteilungen, Sicherheitsberichten etc.


 

2  Höhe der Brandgefährdung bestimmen

Ob besondere Brandschutzmassnahmen notwendig sind, hängt massgeblich von der Höhe der Brandgefährdung ab. Es wird unterschieden zwischen normaler Brandgefährdung, erhöhter Brandgefährdung und hoher Brandgefährdung. Bei normaler Brandgefährdung kann auf besondere Schutzmassnahmen verzichtet werden. Auch die Notwendigkeit einer detaillierten Dokumentation entfällt. Alles, was über eine normale Brandgefährdung hinaus geht, löst besondere Schutzmassnahmen aus. Hier kommt es darauf an, in welcher Art und Weise Gefahrstoffe am Arbeitsplatz vorhanden sind oder verwendet werden.

Die normale Brandgefährdung entspricht einer "geringen Gefährdung". Als Referenzgrösse wird oft auch das Brandrisiko in einem Büro herangezogen.

 

Eine normale Brandgefährdung liegt vor, wenn

  • brennbare oder oxidierende Gefahrstoffe nur in geringer Menge vorhanden sind
  • und die Wahrscheinlichkeit einer Brandentstehung, die Geschwindigkeit der Brandausbreitung sowie die damit verbundene Gefährdung von Beschäftigten und anderen Personen vergleichbar gering ist wie z.B. bei einer Büronutzung.
 

Eine hohe Brandgefährdung ist z.B. zu erwarten in Lagern für brennbare oder oxidierende Gefahrstoffe oder bei Tätigkeiten mit brandfördernden, leichtentzündlichen, hochentzündlichen oder selbstentzündlichen Gefahrstoffen in geschlossenen Räumen.

Eine hohe Brandgefährdung liegt vor, wenn

  • brennbare oder oxidierende Gefahrstoffe in nicht nur geringer Menge vorhanden sind,
  • mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einer Brandentstehung zu rechnen ist
  • eine schnelle und unkontrollierbare Brandausbreitung oder eine grosse Rauch- oder Wärmefreisetzung zu erwarten ist.
Eine erhöhte Brandgefährdung liegt vor, wenn ein Kriterium der normalen Brandgefährdung nicht erfüllt ist oder nicht alle Kriterien für die hohe Brandgefährdung erfüllt sind.

 

 

 

3  Schutzmassnahmen ableiten

Ergibt die Beurteilung, dass nur eine normale Brandgefährdung vorliegt, sind keine zusätzlichen Massnahmen erforderlich. Dabei wird vorausgesetzt, dass der Schutz der Beschäftigten und anderer Personen ausreicht. Werden in Bereichen mit normaler Brandgefährdung jedoch zeitweise Tätigkeiten mit erhöhter oder hoher Brandgefährdung durchgeführt, sind wiederum erforderliche Massnahmen festzulegen.

Bei erhöhter oder hoher Brandgefährdung sind über den "Normalfall" und allgemeine Grundpflichten hinausgehende Massnahmen anzuwenden. Es ist zunächst zu prüfen, ob der Einsatz brennbarer oder oxidierender Stoffe verhindert oder minimiert werden kann. Ist eine Substitution nicht möglich, ist die Brandgefährdung durch entsprechende Schutzmassnahmen so zu begrenzen, dass der Schutz der Beschäftigten und anderer Personen gewährleistet ist. Die Massnahmen sollten folgende Ziele verfolgen:

  • gefährliche Mengen oder Konzentrationen von Gefahrstoffen vermeiden, die zu Brand- oder Explosionsgefährdungen führen können
  • Zündquellen oder andere Bedingungen vermeiden, die Brände oder Explosionen auslösen können
  • die Auswirkungen von Bränden oder Explosionen auf die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten und andere Personen so weit wie möglich verringern

So sind bei der Planung eines Gefahrstofflagers z.B. folgende Aspekte zu beachten (Anmerkung: die genannten Massnahmen bei erhöhter oder hoher Brandgefährdung sind teilweise aufeinander aufbauend. Massnahmen bei hoher Brandgefährdung können die Massnahmen bei erhöhter Brandgefährdung ersetzen):

 

Erhöhte Brandgefährdung
- zusätzlich zu Grundpflichten -
Hohe Brandgefährdung
- zusätzlich zu Grundpflichten -
Baulicher Brandschutz Räumliche Trennung durch Sicherheits- oder Schutzabstände

Brandschutztechnisch ausreichend bemessene bauliche Trennung

Evtl. Erhöhung der Standfestigkeit durch ausreichende Feuerwiderstandsfähigkeit

Verwendung einer dichten Umschliessung mit erhöhter Widerstandfähigkeit (z.B. gefahrgutrechtlich zulässige Verpackung)
Aufteilung der brandgefährlichen Stoffe auf feuerbeständig abgetrennte Bereiche

Brandschutztechnische Bemessung der Umschliessungen als Anlagenteil

Einsatz doppelwandiger Systeme

Erhöhung der Standfestigkeit durch ausreichende Feuerwiderstandsfähigkeit

Vorhaltung von Auffangräumen, Rückhaltesystemen, Drainage in einen sicheren Bereich
Anlagentechnischer Brandschutz Vermeidung von Zündquellen

Verwendung von Mess-, Steuer- und Regel-Einrichtungen wie z.B. Temperaturüberwachung, automatische Abschaltung

Angemessener Blitz- und Überspannungsschutz (innerer, äusserer)

Geeignete Branderkennung

Rauch- und Wärmeabzugsanlagen

Einrichtung zur Entrauchung, Rauchabschnittsbildung

Falls erforderlich, Bereithalten von Sonderlöschmitteln

Videoüberwachung zur frühzeitigen Branderkennung
Eintrag von Zündquellen in das Innere von Anlagen durch technische Massnahmen vermeiden

Inertisierung, Sauerstoffreduzierung

Flächendeckende oder objektbezogene Brandmeldeanlage (BMA) mit Brandfallsteuerung und Alarmierung der Beschäftigten bzw. der Feuerwehr

Alarmierung (durch technische Einrichtung wie optisch/akustische Alarmierung etc.)

Erhöhung der Standfestigkeit durch Kühlen, Berieselungsanlagen

Löschanlagen

Leckagedetektion
Organisatorischer Brandschutz Vermeidung von Zündquellen

Verwendung von persönlicher Schutzausrüstung zur Zündquellenvermeidung

Einhaltung besonderer Anforderungen an Geräte, z.B. IP-Schutz

Kennzeichnung mit Warnzeichen W 001 „feuergefährliche Stoffe“

Verbot von Feuer und offenem Licht, Rauchverbot

Anwendung von Arbeitsfreigabeverfahren (z.B. bei Tätigkeiten mit offener Flamme, Arbeiten mit reinem Sauerstoff)

Verbot von Alleinarbeit

Gewährleistung einer angemessenen Aufsicht

Kontrolle zur frühzeitigen Branderkennung durch Rundgänge oder Anwesenheit von Personal

organisatorische Brandschutz- und Löschmassnahmen

Ausbildung einer erhöhten Anzahl von Beschäftigten zur Brandbekämpfung

Verkürzung der Fluchtwege, zusätzliche Notausgänge, zusätzlicher Fluchtweg

Räumungsübungen

Festlegen von Sammelstellen
Zutrittsregelung

Koordinierte betriebliche Brandbekämpfungsmassnahmen (z.B. Betriebs- oder Werkfeuerwehr)

Beauftragung von Personen mit der Organisation der Flucht aus dem Gebäude

Vorhaltung spezieller Hilfsmittel z.B. Fluchthauben, Gelenkmaste, Langzeitatemschutz

Schaffen von Schutzbereichen (z.B. Rettungscontainer)

 

 

 

4  Wirksamkeit der Schutzmassnahmen überprüfen

Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung ist auch die Wirksamkeit der Schutzmassnahmen zu überprüfen. Da sich dies in der Praxis vor Eintreten eines tatsächlichen Brandfalles schwierig gestaltet, muss auf eine theoretische Einschätzung zurückgegriffen werden. Die gewählten Schutzmassnahmen sind dahingehend zu prüfen, ob sie einzeln oder in Kombination den gewünschten Erfolg erwarten lassen – aber auch auf mögliche negative Wechselwirkungen zu untersuchen. Sobald sich Verfahrensänderungen oder sonstige relevante Änderungen ergeben, sind die Gefährdungsbeurteilung zu aktualisieren und allenfalls die Brandschutzmassnahmen anzupassen. Technische Schutzmassnahmen müssen darüber hinaus regelmässigen Funktionsprüfungen unterzogen werden. Diese sollten entweder alle drei Jahre erfolgen oder auch in kürzeren Abständen, wenn dies als Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung festgelegt wurde. Die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung sowie die regelmässigen Funktionsprüfungen sind in geeigneter Form zu dokumentieren.


Europäische Normen und Klassifizierungen

Im Zuge der fortschreitenden Normenangleichung in Europa wurde auch ein weitgehend einheitliches Klassifizierungssystem zum Brandschutz eingeführt und nach und nach in den nationalen Gesetzgebungen einiger EU-Staaten verankert. Als Basis dafür dient die europäische Normenreihe EN 13501-1 und -2. Diese befasst sich mit der Klassifizierung des Brandverhaltens von Bauprodukten und der Dauer des Feuerwiderstands. Wesentliche Anforderungen sind dabei die Tragfähigkeit der Konstruktion sowie die Ausbreitung von Feuer. Diese gelten als erfüllt durch den Nachweis der Feuerwiderstandsfähigkeit von tragenden und/oder raumabschliessenden Bauteilen über eine bestimmte Zeitspanne. Dies wird durch Brandversuche nachgewiesen. Nach bestandener Feuerwiderstandsprüfung erhält das Gesamtsystem eine Klassifizierung, die als REI tt angegeben wird, z.B. REI 120:

Résistance = Tragfähigkeit

Die Fähigkeit, einer Brandbeanspruchung unter festgelegten mechanischen Einwirkungen ohne Verlust der Standsicherheit zu widerstehen.

Étanchéité = Raumabschluss

Die Fähigkeit eines Bauteils mit raumtrennender Funktion, einem Feuerdurchtritt zur unbeflammten Seite zu widerstehen.

Isolation = Wärmedämmung

Die Fähigkeit, bei einseitiger Brandbeanspruchung auch die Wärmeübertragung insoweit zu verhindern, dass auf der unbeflammten Seite keine Oberflächen oder Materialien entzündet werden (ΔT < 180 K).

120 = Dauer in Minuten

Die Zeit, während der alle Kriterien (R, E und I) erfüllt werden.

Das europäische System ist mit möglichen Klassifizierungszeiten von 15, 20, 30, 45, 60, 90, 120, 180 und 240 Minuten sehr detailliert gegliedert – für Brandschutzlager werden jedoch üblicherweise die Klassifizierungen REI 30, 60, 90 und 120 verwendet, die sich u.a. aus Vorgängernormen übertragen haben. Analog dazu werden Brandschutztüren als EI 30 bis EI 120 klassifiziert.

REI 30 / EI 30
feuerhemmend

REI 60 / EI 60
hoch feuerhemmend

REI 90 / EI 90
feuerbeständig

REI 120 / EI 120
hoch feuerbeständig



Ungeachtet des europaweit einheitlichen Klassifizierungssystems fordern nationale Regelungen und Gesetzgebungen teils unterschiedliche Klassifizierungszeiten. Während beispielsweise in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine Klassifizierung nach F 90 / REI 90 als Stand der Technik gilt, ist in anderen europäischen Ländern REI 120 massgeblich. Dabei handelt es sich zur Zeit um Frankreich, Spanien, Italien und Polen. Für unsere DENIOS Brandschutzlager lassen wir die geforderten Klassifizierungszeiten von unabhängigen Institutionen prüfen und durch behördliche Zulassungen bzw. offizielle Klassifizierungsberichte bestätigen.

Wichtig: Neben der Feuerwiderstandsfähigkeit sind international auch in anderen Bereichen unterschiedliche Anforderungen und lokale Besonderheiten zu beachten. Zum Beispiel im Bereich Wasserschutz, aus dem sich zum Beispiel unterschiedliche Vorgaben an das Auffangvolumen der Bodenwanne ergeben können. Wir beraten Sie gerne.


Die Fachinformationen auf dieser Seite wurden sorgfältig und nach bestem Wissen und Gewissen erarbeitet. Dennoch kann die DENIOS AG keine irgendwie geartete Gewährleistung oder Haftung – sei es vertraglich, deliktisch oder in sonstiger Weise – für Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit weder gegenüber dem Empfänger dieses Magazins noch Dritten gegenüber übernehmen. Die Verwendung der Informationen und Inhalte für eigene oder fremde Zwecke erfolgt also auf eigene Gefahr. Beachten Sie in jedem Fall die örtlich und aktuell geltende Gesetzgebung.


Mit Brandschutzlagern von DENIOS auf der sicheren Seite

Wer Gefahrstoffe lagern und dabei mögliche Brandgefahren einkalkulieren muss, bekommt es mit zahlreichen Vorschriften und Regelungen zu tun. Nicht nur baurechtliche Vorgaben müssen erfüllt werden – auch die spezifischen Anforderungen, die der Gesetzgeber an eine sichere Gefahrstofflagerung stellt, spielen eine Rolle. Nicht zuletzt geht es um die Sicherheit von Menschen und den Schutz von Unternehmenswerten. Gut, wenn man einen Partner an seiner Seite hat, der jahrzehntelange Erfahrung auf diesem Gebiet vorweisen kann.

Wir bieten Ihnen speziell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Produkte, die dank Doppelrahmenkonstruktion sicheren Brandschutz von innen und aussen bieten. International sind so bis zu 120 Minuten Feuerbeständigkeit möglich – als Gesamtsystem geprüft und zertifiziert. Und weil Brandschutz ein ganzheitliches Thema ist, sorgt unser breit aufgestelltes Experten-Team für Rundum-Service in gewohnter DENIOS Qualität. Wir beraten Sie gerne.

Passgenau wie kein anderer.

Bei uns finden Sie Produkte, die optimal auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind: Begehbare Brandschutzlager des Typs WFP und Regallager des Typs RFP.

Zertifiziert als Gesamtsystem.

Wir lassen unsere Brandschutzlager regelmässig durch akkreditierte und unabhängige Institutionen prüfen – und zwar als Gesamtsystem. Für Sie bedeutet das: ganzheitlich geprüfter Schutz.

Unschlagbar breit aufgestellt.

Bei DENIOS profitieren Sie von einem international professionell aufgestellten Experten-Team. Durch lokale Standorte sind wir in Europa und der ganzen Welt für Sie präsent.


Was dürfen wir für Sie tun?

DENIOS Brandschutzlager können für jede Anforderung konstruiert und ausgestattet werden – egal, wo auf der Welt sie eingesetzt werden sollen. Bei der unkomplizierten Abwicklung bei Genehmigungsbehörden und Sachversicherern unterstützen wir Sie mit unserem langjährigen Know-how sowie mit umfassenden und anerkannten Unterlagen.

Was dürfen wir für Sie tun? Wir beraten Sie gerne zu der für Sie passenden Lösung.

  • Fachberatung: Tel. 056 417 60 60
  • Anfragen