Winterdienst & Arbeitsschutz bei Nässe, Schnee & Glätte

Ganz gleich, ob Schnee und Eis das Betriebsgelände im Winter bedeckt oder Nässe eine Gefahr für Kunden und Ihre Mitarbeiter darstellt: Der betriebliche Winterdienst gehört für jedes Unternehmen zu den Pflichten des Arbeitgebers. Wie bei allen Gefahren ist er dazu gesetzlich verpflichtet, sein Betriebsgelände und angrenzende Bereiche zu sichern.

Was Sie unbedingt beim Winterdienst beachten müssen

Wir beantworten Ihre Fragen wie Sie am besten Haftungsrisiken vorbeugen und Ihr Betriebsgelände effektiv winterfest machen können:

  • Wie organisieren Sie den betrieblichen Winterdienst am effektivsten?
  • Welche Winterhelfer sind unverzichtbar?
  • Warum eine organisierte Wetterschau unbedingt sinnvoll ist!

In der Rubrik "FAQ zum betrieblichen Winterdienst ", unten auf dieser Seite, beantworten wir Ihnen häufig gestellte Fragen zum Thema Sicherheit im Winter und Schutzpflichten bei Nässe, Schnee und Glatteis.

Mit diesen Produkten kommen Sie garantiert sicher durch jede Jahreszeit!

Streuwagen

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Streugutwagen für eine gleichmässige Verteilung von Streugut bei minimalem Verbrauch.

Streugutbehälter

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Schneeschaufel, Schneeschieber & Winterarbeitsgerät

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Unerlässliche Helfer im Winterdienst: Schneeschaufel und Schneeschieber - extrem witterungsbeständing und korrosionsfrei!

Absperrungen, Schilder und Kennzeichnungen für das Betriebsgelände

Absperrungen, Schilder und Kennzeichnungen für das Betriebsgelände

Absperrungen, Warnschilder, Gebots- und Sicherheitskennzeichnungen.

Sichere Arbeitsböden

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Flächenbeschichtungen und Antirutschbeläge zur Vermeidung von Rutschunfällen.


FAQ zum betrieblichen Winterdienst

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Welche Richtlinien sollte ich im Winterdienst beachten?

In welchem Umfang hat der betriebliche Winterdienst zu erfolgen?
Streu- und Winterdienst sollte sowohl auf Ihrem Betriebsgelände, wie auch auf Ihrem Kundenparkplatz anfallen. Auch am Gebäude sollten Sie dafür sorgen eine optimale Sicherheit zu gewährleisten!

Welcher Streudienst und welche Pflichten bestehen im Winter bei Glätte, Schnee und Nässe?

•    Vor Geschäftsöffnung sollten Sie durch geeignete Massnahmen Kunden und Mitarbeitern eine weitgehend ungefährdete Benutzung Ihres Betriebsgeländes ermöglichen.

•    Das Mass der zu ergreifenden Massnahmen richtet sich danach, was einerseits zur Sicherung des Verkehrs erforderlich und andererseits dem Sicherungspflichtigen zumutbar ist.

•    Konkret sollten Sie vereiste Stellen mit geeigneten Mitteln abzustumpfen.

•   Mit einer sogenannten Wetterschau tragen Sie umsichtlich Vorsorge: Hier gilt es auch insbesondere auf vorhersehbaren, wetterbedingten Gefahren - wie Glätte - vorzubeugen.

•    Fallen Temperaturen in der Nacht bereits unter den Gefrierpunkt oder herrscht Frost und ist etwa durch Asphalt oder die auf dem Parkplatz vorhandene Verbundsteinpflasterung nicht das sofortige und vollständige Abfliessen des Regenwassers gewährleistet, sollten Sie in jedem Fall Sorge tragen, dass Flächen sicher begehbar sind.

Tipps zum Streu- und Winterdienst: Richtig streuen und Glatteisunfällen vorbeugen

Was umfasst die "Streu- und Räumpflicht"?
Ihr Gelände sollte bei Schnee, Eis und Glätte gefahrlos begehbar sein. Dabei sollte es üblicherweise ausreichen in der Zeit von 7 - 21 Uhr für die ensprechende Sicherheit zu sorgen. Auch an Sonn- und Feiertagen sollten Sie für die nötige Sicherheit Sorge tragen. Bei anhaltendem Schneefall bzw. gefrierendem Regen sollte mehrmals täglich gestreut oder geräumt werden! Mindestens 1 Meter breite Gehbahnen sollten für den Fussgängerverkehr von Schnee befreit werden. Ist kein Bürgersteig vorhanden, so sollte eine Gehbahn entlang der Grundstücksgrenze geräumt und gestreut werden. Hier gilt ebenfalls: Schnee räumen und Glätte mit abstumpfenden Mitteln (z.B. Sand, Splitt) bekämpfen. Falls das Streumittel bei anhaltender Glättebildung (z.B. Eisregen) seine Wirkung verliert, sollte ggf. mehrmals nachgestreut werden.

Was ist, wenn mein Grundstück an eine Fussgängerzone angrenzt?
Auch hier sind die Anlieger gut beraten entlang der Grundstücksgrenzen Gehbahnen für den Fussgängerverkehr in einer Breite, dass zwei Personen ungehindert aneinander vorbeigelangen können bereitzustellen.

Welches Streugut soll verwendet werden?
Zur Beseitigung von Glätte sollte man Splitt, Sand oder Granulat streuen. Günstig ist auch das Streuen von feiner Asche. Grundsätzlich ist es am kostengünstigsten, die Flächen zuerst einmal mit dem Schneeschieber oder dem Besen zu räumen. Sollte ein sicheres Gehen oder Befahren dann immer noch nicht möglich sein, kommen die oben genannten abstumpfenden Mittel zum Einsatz. Bitte beachten Sie immer den Untergrund, auf den Sie das Streugut auftragen. Asche kann auf sehr hellen Steinplatten zum Beispiel Verfärbungen hinterlassen. Auch sollte jegliche Art von Streugut bei Tauwetter flächendeckend entfernt werden. Granulat lässt sich hier am einfachsten wieder zusammenkehren, aufnehmen und gegebenenfalls beim nächsten Wintereinbruch erneut verwenden. 

Vor unserem Betriebsgelände ist ein Hydrant. Was muss ich beachten?
Der Zugang zu Hydranten, Notrufsäulen und Telefonzellen sollte ebenfalls immer von Schnee und Eis befreit sein. Alleine schon zu Ihrem eigenen Schutz im Brandfall.

Wohin mit dem ganzen Schnee?
Schnee- und Eismengen der Gehwege sollten grundsätzlich auf dem der Fahrbahn zugewandten Gehwegrand angehäuft werden. Grössere Schneemengen sollten so beiseite geschoben werden, dass der Verkehr von Fussgängern und Fahrzeugen nicht mehr als unvermeidbar gefährdet oder behindert wird. Achtung: Rinnsteine, Gullys, Ein- und Ausfahrten sowie Radwege sollten unbedingt freigehalten werden! Vor allem an Fussgängerüberwegen, Kreuzungen und Strasseneinmündungen sollte der aufgehäufte Schnee nicht zu Sicht- bzw. anderen Behinderungen führen.

Kann ein anderer für mich den Winterdienst übernehmen?
Ja. Ein geeigneter Dritter kann die Durchführung des Winterdienstes übernehmen, allerdings bleibt die Verantwortung letztendlich beim Eigentümer.

Wer haftet, wenn es aufgrund von Eisglätte zu einem Unfall kommt bzw. hat ein Passant dann Anspruch auf Schadensersatz?
Gerade bei Schnee und Glätte kommt es leicht zu Unfällen. Hier sollte der Eigentümer, der zum Winterdienst verpflichtet ist, damit rechnen, dass er haftungsrechtlich zur Verantwortung gezogen wird und Schadensersatz (einschliesslich Schmerzensgeld) zahlen muss. Je nach Einzelfall hat der Eigentümer auch mit strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen.

Was gilt es sonst noch beim Streudienst zu beachten?
Streugutrückstände sollten so bald wie möglich wieder aufgekehrt werden. 

Streumittel & Wintergeräte - Denken Sie daran:
Geben Sie abstumpfenden Streumittel wie Granulat, Splitt den Vorzug. Beschaffen Sie sich die richtigen Geräte wie Schneeschieber, Streugutwagen und Handstreugerät. Decken Sie sich bitte frühzeitig mit Streugut ein. Die Beschaffung des Streugutes ist Aufgabe des Winterdienstpflichtigen, also von Ihnen!

Unser Praxis-Tipp für den Winterdienst: 

Gut zugänglich und verteilt auf dem Betriebsgelände aufgestellte witterungsbeständige Streugutbehälter erleichtern den Winterdienst und verkürzen den hierfür benötigten Personal- und Zeitaufwand merklich!

Welche Streumittel sind geeignet?

Streumittel
Bei Glätte sind die Gehwege mit nachhaltig abstumpfenden Mitteln, zum Beispiel Splitt, Sand oder Sägespänen, ausreichend zu streuen. Hobelspäne, die sich mit Feuchtigkeit vollsaugen können, sind als Streumittel ungeeignet. Streusalz ist in den meisten Gemeinden aus ökologischen Gründen verboten. Eine Ausnahme kann für Treppen, starke Steigungen sowie bei Glatteis infolge von Eisregen bestehen. Erkundigen Sie sich vorab bei Ihrer Gemeinde.

Welche Streustoffe gibt es?
Gegen Winterglätte werden grundsätzlich zwei Arten von Streustoffen eingesetzt:

  • Tauende Streustoffe sind chemische Materialien, welche durch ihre Eigenschaften Schnee und Eis auf physikalisch-chemischem Wege zum Schmelzen bringen
  • Abstumpfende Streustoffe erhöhen durch ihre Griffigkeit auf Eisschichten oder verdichtetem Schnee auf mechanischem Weg (Reibungskoeffizient)

Denken Sie an Ihre Umwelt!
Den Wurzelbereich von Bäumen und Pflanzenstreifen bitte von Schnee und auftauenden Mitteln freihalten, damit im Frühjahr wieder alles grünt.

Was genau ist die Wetterschau?

Für den Winterdienst wird in der Regel eine betriebliche Rufbereitschaft organisiert. Im Bedarfsfalls wird der Bereitschaftsdiensthabende die Wetterlage sowohl aufgrund aktueller Wettermeldungen sowie "vom Fenster aus" prüfen oder macht eine kurze Begehnung des Betriebsgeländes.

Gilt die Sicherung im Winter nur für das Aussengelände?

Nein. Die Sicherung im Winter sollte sich neben Ihrem Betriebsgelände und gewerblich genutzten Bereichen, wie einem Kundenparkplatz, auf alle von Ihnen genutzen Flächen und Gebäude erstrecken. Auch innerhalb von Gebäuden sollte die Sicherheit der Mitarbeiter im Vordergrund stehen um, natürlich ganzjährig, für eine sichere Arbeitsumgebung Sorge tragen.

 

Ganzjährige Rutschsicherheit bieten Ihnen beispielsweise Antirutschmatten.



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